Direktfahrt oder Beiladung
Bei der Direktfahrt gehört das Fahrzeug Ihnen allein. Es wird in Berlin beladen, fährt
durch und entlädt am Ziel. Der Termin steht fest, die Ladung wird nicht umgeschlagen,
und Sie wissen auf die Stunde genau, wann die Besatzung vor der Tür steht.
Bei der Beiladung teilen Sie den Laderaum mit anderen Sendungen. Das ist deutlich
günstiger, verlangt aber ein Zeitfenster statt eines Termins, meistens zwei bis fünf
Tage. Für ein einzelnes Zimmer oder wenige Möbelstücke ist das der vernünftige Weg.
Wer ein ganzes Haus räumt und einen Übergabetermin hat, fährt mit der Direktfahrt
besser.
Ein Haus über die Entfernung
Ein Hausstand aus dem Südwesten bringt regelmäßig mehr Volumen mit, als der Grundriss
vermuten lässt. Keller, Dachboden und Garage entscheiden darüber, ob ein Fahrzeug
reicht oder ob ein zweites mitfährt, und diese Frage muss vor der Buchung geklärt
sein, nicht am Ladetag. Deshalb gehört zur Besichtigung für eine Fernstrecke immer der
Gang in die Nebenräume.
Ebenso wichtig ist der Zugang am Zielort. Ein vierter Stock ohne Aufzug verlängert die
Entladung um Stunden, und ein Grundstück, an das der Wagen nicht heranfährt, tut
dasselbe. Wir fragen Etage, Aufzug und den Weg zum Fahrzeug für beide Seiten ab und
planen die Besatzung nach der schwierigeren von beiden.
Der Tag der Abfahrt
Geladen wird während der Bürozeit, gefahren wird anschließend. Bei Strecken mit
Übernachtung heißt das: laden am ersten Tag, entladen am zweiten ab dem Vormittag. Wir
sagen Ihnen vorher, welcher Ablauf für Ihre Strecke gilt, damit Sie die Übergabe der
alten Adresse danach legen können.
Packen Sie eine Tasche mit allem, was Sie in den nächsten achtundvierzig Stunden
brauchen, und nehmen Sie sie selbst mit. Bei zweitägigen Strecken liegt der Rest im
Fahrzeug, und das Fahrzeug ist unterwegs. Papiere, Medikamente, Ladegeräte und
Bettzeug gehören deshalb ins eigene Auto oder in den Zug.