Warum Ortskenntnis hier den Preis senkt
Ein Umzug wird nicht dadurch teuer, dass viel getragen wird, sondern dadurch, dass
Wartezeit und Wegzeit entstehen. Wegzeit entsteht, wenn der Wagen dreißig oder fünfzig
Meter vom Haus entfernt steht. Wartezeit entsteht, wenn eine Anliegerstraße zu eng ist
und erst umgeladen werden muss. Wer die Bebauung kennt, plant beides vorher weg.
Konkret heißt das: Wir entscheiden vor dem Umzugstag, welches Fahrzeug bis vors Haus
fährt, ob mit einem kleineren Wagen gependelt wird und wie viele Kräfte der Weg
rechtfertigt. Diese Entscheidung fällt bei der Besichtigung und nicht morgens vor der
Einfahrt.
Bei Adressen außerhalb unseres Stammgebiets machen wir dasselbe, nur mit einem Blick
mehr auf die Karte. Der Aufwand dafür steckt in der Besichtigung, die nichts kostet und
nicht gesondert berechnet wird.
Häuser rechnen sich anders als Wohnungen
Bei einer Etagenwohnung ist die Zimmerzahl ein brauchbarer Anhaltspunkt für das
Volumen. Bei einem Haus ist sie es nicht. Keller, Dachboden, Garage und Gartenhaus
gehören nicht zur Wohnfläche, füllen aber regelmäßig einen halben Wagen. Genau deshalb
steht in unserer Preisliste neben jeder Stufe die Kubikmeterzahl, und deshalb fragen wir
bei jeder Anfrage nach den Nebenräumen.
Der zweite Unterschied ist die Etage, die hier meistens fehlt. Das klingt nach
Erleichterung und ist auch eine, doch der gewonnene Vorteil wandert oft in den Weg
zwischen Haustür und Straße. Ein Reihenhaus mit zehn Metern Vorgarten ist schneller
geräumt als eine Wohnung im dritten Stock. Ein Grundstück, an dem der Wagen fünfzig
Meter entfernt halten muss, ist es nicht.
Angrenzende Gegenden
Neben den Ortsteilen dieser Liste fahren wir regelmäßig über die südwestliche
Stadtgrenze. Diese Ziele haben eine eigene Übersicht unter
Umland,
und sie werden als Stadtumzug gerechnet, nicht als Fernumzug. Alles, was weiter entfernt
liegt und eine Übernachtung der Besatzung bedeutet, steht unter
Fernumzug.